Unsere Standorte

Das Seniorenwohnheim St. Hildegard

Das Seniorenwohnheim St. Hildegard

Ein neues zu Hause

„Mama muss ins Heim!“ Wenn pflegebedürftige Menschen nicht mehr allein zuhause leben können, steht oftmals ein großer und schwieriger Einschnitt an. Ein Schritt, bei dem viele Ängste und manchmal auch Schuldgefühle mitschwingen. Doch längst sind stationäre Einrichtungen zur Betreuung und Pflege keine unpersönlichen Verwahranstalten mehr.

Mit 22 Betten ist St. Hildegard ein kleines Haus, das seinen Bewohnern ein familiäres Gefühl vermittelt. Wir haben uns mit einem ganzheitlichen Pflegekonzept das Ziel gesetzt, die Persönlichkeit, den biografischen Hintergrund und die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes einzelnen Bewohners zu bewahren und zu fördern. Selbstbestimmung ist bei uns ein großes Thema. Auch Angehörige können sich in die Stationsgemeinschaft einbringen.

Die Palette unserer Aktivitäten reicht vom täglichen Gesprächskreis über die wöchentlichen Musikstammtische und Gymnastikstunden bis zu jahreszeitlichen Festen und individuellen Geburtstagsfeiern.

Das Leben ist bunt

Wir stellen den Senioren mit größerem Betreuungsbedarf einen ausgebildeten Alltagsbegleiter zur Seite. Denn das Leben ist vielfältig. Und vielfältig ist auch der individuelle Zugang zu den Menschen auf unserer Station.

Zehn Uhr vormittags. Unser Alltagsbegleiter begrüßt jeden Bewohner und nimmt sich Zeit für persönliche Gespräche. Frau K. ist zur Kurzzeitpflege bei uns. Sie hat heute etwas Heimweh. Ihre Angehörigen gönnen sich seit langem wieder einmal eine zwei wöchige Auszeit. Die Unterhaltung fällt auf das Thema Urlaub. Schnell entspinnt sich ein Gespräch darüber, wie es früher war, als man zum ersten Mal mit dem Käfer nach Italien fuhr. Zauberworte wie Sonne, Strand, Bikini und Pizza fallen den Senioren ein. Schnell wird ein Gefühl positiver Urlaubserinnerungen mit Händen greifbar. Irgendwer zaubert einen bunten Wasserball hervor und ein fröhliches Wurfspiel lässt die Unbeschwertheit von damals wiederauferstehen. Nach zwei Stunden ist es Zeit für das Mittagessen.

Das Gespräch vom Vormittag mag da wieder vergessen sein, das Lächeln auf Frau K.’s Lippen aber ist noch lange zu sehen.